CC-BY-Thorsten Schulze

Die Arkeburg ist die größte Doppel-Ringwallanlage in Nordwestdeutschland. Von 2014 bis 2017 fanden archäologische Grabungen statt. Im Anschluss wurden Teile der Anlage mit Mitteln der Von-Döllen-Stiftung rekonstruiert. Die Teilrekonstruktion besteht aus ca. 50 Metern Wall und Wassergraben mit Palisade. So sind die Forschungsergebnisse jetzt für jedermann im Gelände spannend in Szene gesetzt.
Die Arkeburg (ursprünglich niederdeutsch Hertekenborch = Heer-Zeichen-Burg) wurde vor ca. 1.200 Jahren von den noch heidnischen Sachsen unter Herzog Widukind zum Schutz gegen die Bedrohung durch die christlichen Franken unter Karl dem Großen gebaut. Man geht davon aus, dass hier bis zu 10.000 Personen und deren Nutztiere Schutz finden konnten. Im südlichen Bereich bot das Moor Schutz vor Angreifern.
Der Umfang des äußeren, drei bis vier Meter hohen Ringwalles beträgt knapp 1 km, der innere fünf bis sechs Meter hohe Ringwall 630 m.
Lernen Sie die Arkeburg kennen:
Einzelpersonen, Gruppen und Schulklassen haben Gelegenheit, die Entstehungsgeschichte der Anlage entlang eines ca. 1,3 km langen Burgweges zu erkunden, an dem 6 Hinweistafeln über die stattgefundenen Grabungen informieren.
Sie können auch eine Führung buchen. Wenden Sie sich hierzu an die Von-Döllen-Stiftung.
Öffentliche Führungen finden von April bis Oktober jeweils am 1. Sonntag im Monat um 15 Uhr statt. Um Voranmeldung wird gebeten.
Der Außenbereich der Arkeburg sowie der Lehrpfad sind kostenlos zugänglich. Führungen sind kostenpflichtig und finden nur nach Terminabsprache statt. Der Gesamtpreis einer Führung ist abhängig von der Gruppengröße.
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