CC-BY-Thorsten Schulze
CC-BY-DWL/Lia Limbach
Wasser, Wasser und noch mehr Wasser. Das ist so ziemlich alles, was in meinem Kopf ist, wenn ich an den Sommer denke. Strand, See, Fluss oder Schwimmbad – Hauptsache, eine Abkühlung ist in der Nähe.
Als ich jedoch in den letzten Monaten meiner Ausbildung bei der DümmerWeserLand Touristik immer wieder etwas über den legendären Sommerausflug gehört habe, war für mich schnell klar: Das muss ich unbedingt mal selbst ausprobieren. Also, ohne es zuuuu spannend zu machen: In meinem heutigen Ferientipp geht es an die Große Aue zum Kanufahren.
Kanufahren macht bei jeder Gruppengröße Spaß – ganz gleich, ob zu zweit oder mit Freunden und Familie. Für diese Tour habe ich mir deshalb eine Freundin geschnappt und mich auf den Weg zur Kanueinsatzstelle an der K20 gemacht. Durch die neuen braunen Kanueinsetzstellenschilder, die entlang der Großen Aue aufgestellt wurden, kann man sie nun auch super finden. Das Auto kann man bequem dort parken.
Dort wurden wir von „Maschy’s Kanuverleih“ bereits erwartet und nach einer kleinen Einweisung zu den wichtigsten Verhaltensregeln auf dem Wasser konnte das Abenteuer endlich beginnen. Und Spoiler-Alarm: Das Schwierigste an der gesamten Tour waren nicht die 4,5 Kilometer auf dem Wasser, sondern das Ein- und Aussteigen. Dafür braucht man nämlich Teamwork und Gleichgewicht und zu Anfang haben wir uns mit beidem eher schwergetan. (Upsii.)
Vor der Abfahrt erinnerte ich mich noch an einen Tipp meiner Kollegin: Der beste Lenker sitzt hinten. Rückblickend muss ich gestehen, dass der Ratschlag echt gut war. Die Umsetzung hingegen… na ja. Denn ich habe mich ganz selbstbewusst nach hinten gesetzt und ganz eventuell sind wir dem Ufer gelegentlich etwas näher gekommen, als vielleicht gewollt.
Dennoch muss ich sagen, dass Kanufahren ein Riesenspaß ist. Man sieht die Natur noch einmal von einer ganz anderen Seite. Mein Highlight waren auf jeden Fall die ganzen Vögel, von denen wir „Enten“ mit Sicherheit benennen konnten. (Tja, Biologie war leider noch nie meine Stärke.)
Eine kleine Herausforderung wartete dann noch in Varrel auf uns. Dort mussten wir das Kanu rund 140 Meter umtragen. Das hat mich zwar eine nasse Sandale gekostet, aber immerhin nicht meine gute Laune.
Viel zu schnell erreichten wir schließlich die Endstation in Barenburg. Mit etwas müden Armen, aber mega guter Laune entschlossen wir uns den Nachmittag bei einem der neuen Picknickplätze ausklingen zu lassen.
Wer diesen Sommer noch nach einer Mischung aus Natur, Bewegung und Spaß sucht, sollte eine Kanutour auf der Großen Aue definitiv einmal ausprobieren
CC-BY-DWL/Lia Limbach
Fazit: Kanufahren ist ein tolles Sommererlebnis! Wer also Spaß an abenteuerlichen Ausflügen hat sollte Kanu fahren unbedingt ausprobieren!