Auf das Fahrrad,-
Rahden, los

CC-BY/ Alpakahof Strange

Auf Entdeckungstour

CC-BY/ Torsten Krüger

Ein weiterer schöner Tag im bezaubernden DümmerWeserLand bricht an und ich kann mit großer Freude verkünden: Es ist wieder Zeit für einen neuen Ferientipp! Ich bin Lia, mache eine Ausbildung bei der DümmerWeserLand Touristik und möchte euch heute von meiner bisher längsten und definitiv anstrengendsten Fahrradtour berichten. Vielleicht sollte ich vorab sagen, dass ich normalerweise eher selten Fahrrad fahre.

Aber motiviert von den ambitionierten Rennradfahrern in meinem Freundeskreis habe ich durch das Radtourenheft des DümmerWeserLandes geblättert und bin dabei an einer Route hängen geblieben: „Rahden erleben“. Puh, in Rahden war ich lange nicht mehr. Das schreit doch geradezu nach einem Ausflug!

Als Startpunkt meiner Fahrradtour habe ich mir den NRW-Nordpunkt ausgesucht. Das ist der nördlich gelegenste Punkt in ganz Nordrhein-Westfalen. Irgendwie schon ein cooles Gefühl, dort zu starten.

Die ersten Kilometer haben sich tatsächlich überraschend entspannt angefühlt. Flach und mit idyllischen Feldern am Wegesrand. Also genau die Art von Strecke, bei der man das Fahrradfahren total genießen kann. Draußen, mit einer leichten Brise in den Haaren und Vogelgezwitscher in den Ohren (das sind doch totale Sommer-Feelings).

Vorbei an der Bockwindmühle in Wehe, die meiner Meinung nach eine kleine Ähnlichkeit mit einem urigen Hexenhaus hat. Weiter in die Richtung vom Weißen Moor und dem Großen Stein von Tonnenheide, der überraschenderweise echt groß ist, hat Rahden schon einiges zu bieten.

Mein absolutes Highlight war jedoch die Burgruine Rahden (diese wollte ich schon seit langem anschauen, bin aber vorher noch nie dazu gekommen).  Die Überreste der über 600 Jahre alten Wasserburg liegen in einem gepflegten Park in der Nähe des Museumshof Rahden, einem vollständig eingerichteten Bauerngehöft aus dem 19. Jahrhundert. Wusstet ihr, dass alle Gebäude auf dem Museumshofgelände früher mal wirklich irgendwo in Rahden standen? Das ist echt beeindruckend! Findet ihr nicht auch?

Zurück zum Startpunkt ging es dann durch das friedliche Naturschutzgebiet Schnakenpohl mit seinem Heideweiher und mit seiner besonderen Flora, die gerade in der Nachmittagssonne den ein oder anderen schattigen Platz vot.

Die letzten paar Kilometer zogen sich dann doch ein kleines bisschen. Aber als ich schließlich wieder an meinem Start- und Endpunkt ankam, war ich schon echt stolz auf mich! (Trotz schwerer Beine und gefühltem Muskelkater danach).

CC-BY-SA/ Alpakahof Strange

Fazit: Gerade für Menschen, die entspannt radeln wollen, ist die Tour total empfehlenswert und es gibt viele tolle Stopps am Wegesrand. Das war bestimmt nicht mein letzter Besuch in Rahden!

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