Ein Tag in
Kirchdorf

Heide hautnah entdecken

Referate. Für die meisten ist das eines der meist gehassten Wörter in der Schule. Auch wir sollten für die Berufsschule welche über verschiedene Landschaftsformen in Deutschland erstellen. Zuerst wollte ich mich mit Mooren beschäftigen (passt bei uns ja), letztendlich habe ich mich dann aber für ein neues spannendes Thema, die Heide, entschieden und ich bereitete mich schon darauf vor, nach Lüneburg fahren zu müssen. Das war allerdings gar nicht nötig. Die Kirchdorfer Heide war zum Erkunden ideal geeignet. Und so machte ich mich auf den Weg zum Heideparkplatz direkt an der Kuppendorfer Straße. Sehr praktisch. Sofort schlupfte ich in meine „feschen“ Wanderschuhe und machte mich auf die Suche nach tollen Fotomotiven. Das war nicht so schwer, denn die gibt es hier wie Sand am Meer (das hat sich gereimt). Den besten Blick auf das riesige Heidefeld bekam ich dann von einer schönen Bank im Schatten zweier Bäume.
Die beste Zeit, die Heide zu erleben, ist ab August, wenn sie in voller Blüte steht. Ein toller Anblick und ich musste einfach eine kleine Rast einlegen. Kennt ihr das, wenn man etwas dringend erledigen muss, aber trotzdem zu faul dafür ist? In diesem Moment hatte ich genau dieses Problem. Einerseits musste ich etwas für mein Referat tun, andererseits hatte ich gerade das maximale Entspannungslevel erreicht. Naja… aber ich wollte ja noch ein paar Infotafeln sehen. Danach brauchte ich dringend eine Abkühlung. Darum habe ich mich auf den Weg in das nahegelegene Naturfreibad gemacht. Und der Begriff trifft es ziemlich genau. Es ist eher ein See als ein Freibad. Vom Wasser und Becken her. Auf Rutschen und Sprungtürme muss man natürlich trotzdem nicht verzichten. Natürlich habe ich auch die alle ausprobiert. Auf den weitläufigen Wiesen hätte man sehr schön den Tag ausklingen lassen können… Aber ich hatte noch etwas vor. Ich war mit meiner Familie bei Thiermann Spargel zum Essen verabredet. Ich also eben nach Scharringhausen gedüst und schon machte sich mein leerer Magen bemerkbar. Wir haben jetzt zu dieser Jahreszeit natürlich keinen Spargel gegessen… Nein, es gab Kartoffeln. Und die in Hülle und Fülle in einem ganzen Kartoffelbuffet. Von Ofenkartoffeln über Kartoffelpuffer bis Bratkartoffeln war alles dabei… und das sehr lecker. Kartoffeln finde ich aber sowieso gut, gerade wenn sie so frisch sind wie diese. Ein gelungenes Abendessen!

Mein Fazit: Auch wenn Referate oft blöd sind, beschäftigt man sich mit Themen, die einen manchmal positiv überraschen können. Auch heute habe ich durch das Referat einen tollen Tag in Kirchdorf mit vielen Höhepunkten erlebt. Jetzt muss es nur noch gut bewertet werden…

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