Meine Radtour
durch die Dammer Berge

Sagenhaftes entdecken

Malen nach Zahlen… oder doch lieber Radeln nach Zahlen? Ich entscheide mich für letzteres, wobei ich Malen nach Zahlen echt gerne mag… naja wie auch immer. Das Radeln nach Zahlen hat mit dem sogenannten Knotenpunktsystem zu tun. Hierbei gibt es keinen vorgegebenen Start- oder Endpunkt. Finde ich gut! So kann ich mir meine Route selbst zusammenstellen und nur die Punkte anfahren, die mich auch wirklich interessieren. Außerdem wollte ich schon länger mal Richtung Damme, um die neue Räuber-Rad-Route auszutesten. Sie verläuft von Damme nach Vörden über Holdorf, bis hin nach Steinfeld und wieder zurück nach Damme (wenn man möchte). Also nichts wie los, dachte ich mir. Schnell haben meine Eltern und ich noch unsere Sachen gepackt (Ersatzklamotten, Zahnbürste, Trinken, Proviant etc.) und dann konnte es auch endlich losgehen (Juhu!). Oder auch nicht… mein Fahrrad hatte einen Platten (so ein Mist…). Damit Euch nicht dasselbe passiert: Checkt vorher, ob Ihr noch genug Luft im Reifen habt. So, mit ausreichend Luft im Reifen und meiner etwas genervten Laune konnte es auch wirklich mal losgehen.



Im Vorfeld habe ich mir die Knotenpunkte der Räuber-Rad-Route zur besseren Orientierung aufgeschrieben. Die Punkte habe ich dann zusätzlich noch in der Handyapp „Fietsknoop“ eingegeben. Das war kinderleicht. Wir haben uns als Startpunkt den Ort Steinfeld ausgesucht. Während der Radtour sind wir immer wieder an sagenumwobenen Orten mit spannenden Info-Tafeln vorbei gekommen, die uns dazu verhalfen, Sagenhaftes“ besser zu verstehen. So erfuhren wir zum Beispiel wieso Steinfeld Steinfeld heißt. Kleiner Tipp: „Der „Dicke Stein“ ist das Wahrzeichen der Gemeinde. In Damme am Mordkuhlenberg angekommen, machten wir eine Pause. Hier kam unser Proviant zum Einsatz (das habe ich gebraucht!). Erfolgreich gestärkt, gingen wir noch auf den Aussichtsturm (klasse Aussicht!). Zudem gab es hier die nächste Sage: Die Räuber vom Mordkuhlenberg…Ich muss zugeben, die Stationen abzufahren, ist fast wie eine Schatzsuche (beides super spannend). Einen weiteren Abstecher machten wir auch an den Dammer Bergsee, denn hier befindet sich unser Hotel. Wer es günstiger mag, dem kann ich die Jugendherberge in Damme ans Herz legen. Nachdem wir eingecheckt hatten, gingen wir zu Fuß zum Dammer Bergsee, um dort die letzten Stunden des Tages zu genießen. Am nächsten Morgen sattelten wir nach einem leckeren Frühstück auch schon wieder unsere Pferde, äh Räder. Bis nach Vörden ging es an wunderschönen idyllischen Bauernhäusern, Feldern und Wiesen vorbei. Übrigens: An einem Knotenpunkt angekommen, gibt das Schild Informationen über die nächsten Ziele, den aktuellen Knotenpunkt, beschilderte Routen in die gleiche Richtung und über die nächsten Knotenpunkte auf der Strecke. Von Neuenkirchen bis Holdorf war es dann aber noch ein gutes Stück (21,6 km), sodass ich sehr froh war, dort anzuhalten und ein Eis zu essen. Von Holdorf aus ging es zurück nach Hause.

Weitere Informationen:
Tourist-Information
Erholungsgebiet Dammer Berge e.V.
Mühlenstraße 12 / 49401 Damme
Telefon: 05491 996667
www.dammer-berge.de

Mein Fazit: Wunderschöne Naturlandschaften und ein spannendes Radwegenetz haben mich auf meinem Ferientipp begleitet. Ich kann die Räuber-Rad-Route sowie das Knotenpunktsystem nur weiterempfehlen, es macht super viel Spaß und man braucht auch keine Scheu zu haben, mal die Orientierung zu verlieren ;).

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